Haus für Kinder - St. Agnes
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Konzeption

5. Zusammenarbeit mit Eltern

5.1. Ziele

”Die Kindertageseinrichtung unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung, um den Kindern nach Maßgabe wissenschaftlicher Forschungsergebnisse beste Entwicklungs- und Bildungschancen zu vermitteln. Er berät die Eltern in Erziehungsfragen.” Wir glauben, dass dieser Auftrag aus dem alten Bayrischen Kindergarten-Gesetz (Artikel 7 / Absatz 3) auch heute noch ein gültiges Fundament bildet für die Zusammenarbeit von Eltern und Erziehern.

Für den Erziehungs- und Bildungsauftrag unserer Einrichtung ist ein positives Zusammenwirken zwischen Eltern und Erzieherinnen unerlässlich. Elternarbeit gelingt nur in gegenseitiger Akzeptanz. Partnerschaft zwischen Eltern und Erzieherinnen setzt voraus, dass die jeweilige Erziehungsarbeit anerkannt wird. Eltern haben ein großes Erfahrungswissen von ihren Kindern. Demgegenüber sind Erzieherinnen geprägt durch ihre Ausbildung und Berufserfahrung sowie durch die Reflexion ihrer täglichen Arbeit. Sie verfügen über ein fachbezogenes Wissen. Beide Kompetenzen unterscheiden sich, sind aber im Hinblick auf die Förderung der Kinder aufeinander angewiesen. Beide, Eltern und Erzieherinnen, können im Austausch ihrer Erfahrungen von einander lernen und zum Wohl des Kindes konstruktive Gespräche führen.

5.2. Formen und Methoden der Zusammenarbeit

5.2.1. Kindertagestättenbeirat

Der Elternbeirat ist ein wichtiger Vermittler zwischen Kindertagesstätte und Eltern. Sein Engagement führt zu einem aktiven und harmonischen Miteinander.

Der Elternbeirat wird vom Träger und der Einrichtungsleitung informiert und gehört bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden. Der Elternbeirat hat eine beratende Funktion, Zusammensetzung und Funktion sind in Art. 14 BayKiBiG geregelt.

Der Elternbeirat

5.2.2. Elterngespräche, Tür- und Angelgespräche

Als Tür- und Angelgespräche werden alle Gespräche bezeichnet, die spontan und kurzzeitig in der jeweiligen Einrichtung zwischen Fachkraft und Eltern stattfinden. Sie beinhalten z.B. einen kurzen Austausch über Befindlichkeiten des Kindes oder Geschehnisse während des Tages. Tür- und Angelgespräche dienen zur kurzen gegenseitigen Information bzw. zum alltäglichen Austausch.

Einmal im Jahr wird für jedes Kind ein Termin für ein Entwicklungsgespräch vereinbart. Darin wird der individuelle Entwicklungsverlauf des Kindes mit den Eltern besprochen. Begabungen oder Förderbereiche des Kindes werden anhand von gezielten Beobachtungen aufgezeigt und mögliche weiterführende Maßnahmen vorgeschlagen.

Für Probleme im Kindergartenalltag gibt es darüber hinaus die Möglichkeit für Eltern und Erzieher zu einem Anlasselterngespräch, das außerhalb der Sprechstunden kurzfristig vereinbart werden kann.

5.2.3. Elternabende, Elternseminare, Erwachsenenarbeit

Die Elternabende sind einer der wichtigsten Bestandteile der Elternarbeit. Sie dienen nicht nur zur Kontaktaufnahme unter den Anwesenden, zum Informationsaustausch und der Erwachsenenbildung, sondern stellen auch eine Verbindung zur Öffentlichkeit her. Daraus ergibt sich auch eine Transparenz unserer pädagogischen Arbeit.

Die Elternabende können sowohl nur in den jeweiligen Gruppen stattfinden als auch geschlossene oder öffentliche Veranstaltungen für Erwachsene sein.

Folgende Grafik gibt eine Übersicht über unsere Elternabende:

elternabende

5.2.4. Aushänge in der Einrichtung

Der Rahmenplan hängt zentral im Eingangsbereich des Kindergartens aus. Daran erläutern wir die Ziele, wie z.B. Kompetenzen und Lernmöglichkeiten der Kinder und Termine. Im Wochenplan an den Gruppentüren sind die pädagogischen Inhalte dokumentiert.
An der großen Pinnwand im Eingangsbereich finden allgemeine Informationen, Nachrichten, der Speiseplan und ebenso Mitteilungen des Elternbeirats ihren Platz.
Die Pinnwand neben den einzelnen Gruppenräumen enthält Informationen die jeweilige Gruppe betreffend sowie Aushänge über z. B. Erkrankungen, damit die Eltern schnell und direkt informiert werden können. Der Schaukasten im Eingangsbereich im Garten enthält Informationen, Nachrichten und Mitteilungen.

>>> 6. Zusammenarbeit in der Einrichtung

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